Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt. 


In der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) ist es undenkbar, Körper und Psyche zu trennen
– oder einzelne Organe zu behandeln.
 

Klima, Jahreszeit, Lebensphase, Vorerkrankungen, Beruf, soziale Bindungen:
Diese und viele weitere Aspekte werden systematisch erfasst und tragen zur Behandlung bei.
Damit unterscheidet sich die TCM von der westlichen Schulmedizin und kann für wertvolle Bereicherungen sorgen.


Die Lehre von Yin&Yang

Ohne das Wechselspiel der Polaritäten ( Gegensätzlichkeiten) wäre ein Leben auf unserem Planeten undenkbar. So kennen wir die Gegensätze Sommer-Winter, Tag-Nacht, heiß-kalt, hell-dunkel, männlich-weiblich, süß-sauer usw., die wir nach Darstellungen der Chinesen auch im Yin und Yang wiederfinden. 


Yin, der eine Pol, bedeutet Erde, Yang der andere Pol bedeutet; Himmel.  

Zwischen diesen beiden  Polen lebt der Mensch.

Mit Yin ist auch das Empfangende gemeint, das Mütterliche, das Weibliche, das Bewahrende, das Passive, das Kalte, mit Yang das Zeugende, das Männliche, das Väterliche, das Aktive, die Sonne, der Tag, das Feuer, der schöpferische Geist um nur einige Attribute der Yin-Yang Eigenschaft zu nennen.

Mann und Frau besitzen sowohl Yang wie Yin Qualitäten.
Sind diese beiden gegensätzlichen Pole Yin und Yang, die wohlgemerkt, völlig gleichwertig sind, in Harmonie gebracht, bedeutet das Gesundheit und innere Ausgeglichenheit.

Übertragen auf die Meridiane unterscheiden wir auch hier zwischen bipolaren Energieformen, den aktiven Yang-Meridianen, die auf der Körperrückseite verlaufen (der Magenmeridian ausgenommen), und den passiven Yin-Meridianen auf der Körpervorderseite.
Alle 24 Meridiane stehen in Wechselbeziehungen zueinander und ergänzen sich gegenseitig zu einer Einheit.